Wir hören hin, was deine Symptome erzählen
Am Anfang schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst. Was macht die Angst? Wann wird sie laut? Was passiert in deinem Körper, deinen Gedanken und deinen Gefühlen – und was möchte darin vielleicht verstanden werden?
Wir beginnen, die Sprache deiner Symptome zu entschlüsseln. Nicht, um sie möglichst schnell zum Schweigen zu bringen, sondern um zu erkennen, woher sie kommen, was sie heute noch schützen und was dein System braucht, damit wieder mehr Ruhe entstehen kann.
Dabei interessiert mich nicht nur das Offensichtliche. Wir schauen auch auf deine Geschichte, auf alte Verletzungen, wiederkehrende Muster und auf das, was vielleicht schon lange in dir wirkt, ohne bisher wirklich gesehen worden zu sein.
Wir gehen dorthin, wo Worte nicht mehr reichen
Nicht alles, was in uns gespeichert ist, lässt sich über den Kopf erreichen.
Deshalb arbeite ich mit inneren Reisen, Bildern und inneren Anteilen – und manchmal stellen wir das, was in dir wirkt, auch systemisch in den Raum. So können Beziehungen, innere Konflikte oder unterschiedliche Seiten in dir plötzlich sichtbar und spürbar werden. Wir schauen, wer oder was gerade wie viel Raum einnimmt, was vielleicht schon lange getragen wird und wo etwas wieder an seinen eigenen Platz kommen darf.
Wir können zurückgehen zu Erfahrungen, die noch in dir nachwirken, Wunden begegnen, die heute gesehen werden möchten, oder Räume betreten, die sich viel älter anfühlen. Manchmal tauchen dabei auch Bilder oder Erfahrungen auf, die sich wie Erinnerungen aus einem vergangenen Leben anfühlen.
Wir müssen nicht immer alles erklären können. Viel wichtiger ist die Frage: Was zeigt sich hier – und was möchte heute gesehen, geheilt oder neu erfahren werden?
Und es gibt Zeiten, da spritzen wir mit Farbe und schwingen den Pinsel. Denn nicht alles in dir möchte zuerst verstanden und in Worte gepackt werden. Manchmal darf eine Farbe sprechen, eine Form auftauchen oder ein Bild entstehen, bevor dein Kopf überhaupt weiß, worum es geht. Und genau dort können wir etwas entdecken, das im Gespräch vielleicht verborgen geblieben wäre.
Auch dein Körper darf sprechen
Wir hören nicht nur deinen Gedanken zu, sondern auch deinem Körper.
Welche Beschwerden oder Erkrankungen haben dich begleitet? Wo zieht sich etwas zusammen? Wo entsteht Druck, Erschöpfung oder Unruhe? Was verändert sich, wenn du über bestimmte Themen sprichst?
Wir schauen gemeinsam darauf, was dein Körper mit deinen Erfahrungen, deinen Grenzen, deinen Bedürfnissen und deinem bisherigen Weg verbindet. Manchmal zeigt sich über ihn sehr deutlich etwas, wofür es bisher noch keine Worte gab.
Denn oft reagiert unser Körper längst, bevor wir selbst verstanden haben, was eigentlich in uns geschieht.
Und manchmal öffnen wir den Raum für das, was sich nicht erklären, aber fühlen lässt
Dann arbeiten wir auch energetisch – zum Beispiel mit Reiki, mit Klängen oder mit dem Rhythmus meiner schamanischen Trommel.
Manchmal führt uns eine Trommelreise noch einmal auf eine ganz andere Ebene: weg vom Denken und hinein in Bilder, Empfindungen und innere Räume, die im normalen Gespräch vielleicht gar nicht auftauchen würden.
Wir hören hin, wo etwas festhält, wo deine Kraft gebunden ist und wonach dein System gerade ruft. Nicht um etwas möglichst schnell wegzumachen, sondern um wieder Bewegung hineinzubringen und dich tiefer mit deiner eigenen Kraft zu verbinden.
Ich arbeite nicht nach einem festen Plan.
Ich glaube nicht daran, dass es die eine Methode gibt, die für jede Frau funktioniert.
Manchmal brauchen wir Worte. Manchmal deinen Körper. Manchmal ein Bild, eine Farbe, eine Aufstellung, eine innere Reise, einen Klang oder etwas, das sich zunächst überhaupt nicht logisch erklären lässt.
Wir folgen dem, was sich zeigt.
Und Stück für Stück darf dadurch wieder etwas entstehen, das vielleicht lange überlagert war – oder zum ersten Mal überhaupt Raum bekommt: ein klareres Gefühl für dich selbst, für deine eigene Wahrheit und für den Weg, der wirklich deiner ist.