Über mich

Vielleicht erwartest du hier jetzt meine Vita.

Welche Ausbildung ich gemacht habe. Wo ich studiert habe. Welche Fortbildungen ich besucht habe.

Und ja – das alles gibt es.

Aber wenn du überlegst, mit mir zu arbeiten, interessiert dich vermutlich etwas anderes viel mehr:

„Wer ist eigentlich der Mensch, dem ich da gegenübersitze?“

Wie denkt sie? Was hält sie aus? Woran glaubt sie?

Wie begegnet sie mir, wenn ich Angst habe, mich schäme, wütend bin, nichts verstehe oder gerade überhaupt keine Ahnung habe, wo es hingehen soll?

Denn ich selbst messe Menschen auch nicht zuerst daran, welche Titel an ihrer Wand hängen.

„Mich interessiert, wer da vor mir sitzt.“

Und deshalb möchte ich dir hier lieber genau davon erzählen.

Veronique Pietsch

Ich gehe gern tief.

Ich war noch nie besonders gut darin, Dinge einfach so stehen zu lassen.

Mich interessiert nicht nur, dass etwas passiert. Ich möchte wissen, warum. Was darunter liegt. Was damit verbunden ist. Wo etwas angefangen hat – und was es heute braucht.

Das war schon so, bevor ich therapeutisch gearbeitet habe. Vielleicht war genau das auch der Grund, warum mir Marketing irgendwann zu oberflächlich wurde und mich Jura so faszinierte: diese Möglichkeit, Zusammenhänge wirklich zu durchdringen.

Bis ich irgendwann merkte, dass Tiefe allein nicht reicht.

„Ich möchte auch lebendig sein.“

Nicht funktionieren. Nicht irgendeinen vorgezeichneten Weg zu Ende gehen, nur weil ich ihn einmal begonnen habe.

Und genau diese Haltung bringe ich heute auch in meine Arbeit mit.

Ich kenne Angst nicht nur aus Büchern.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn Angst plötzlich viel größer wird, als man selbst sein möchte.

Und ich weiß, wie verwirrend es sein kann, als feinfühliger Mensch so viel wahrzunehmen, dass du irgendwann kaum noch weißt:

„Ist das gerade Angst? Ist mir einfach alles zu viel? Ist hier wirklich etwas nicht richtig – oder ist mein ganzes System gerade völlig überladen?“

Ich kenne dieses innere Fragen.

Und vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich Frauen mit Angst und Feinfühligkeit so gern begleite.

Nicht, weil ich denke, dass wir dich möglichst schnell wieder „normal funktionierend“ machen müssen.

Sondern weil ich weiß, wie viel Leben verloren gehen kann, wenn du beginnst, dich vor deiner eigenen Reaktion auf die Welt zu fürchten.

Ich möchte nicht, dass du kleiner wirst, damit deine Angst weniger Platz braucht.

Das ist wahrscheinlich einer meiner wichtigsten Werte in meiner Arbeit.

Ich möchte nicht, dass dein Leben irgendwann nur noch aus den Dingen besteht, von denen du sicher weißt, dass du sie schaffst.

Dass du absagst, obwohl du eigentlich hinwillst.

Dass du nicht fährst, obwohl du gern fahren würdest.

Dass du früher gehst, obwohl es gerade schön ist.

Dass du dich immer weiter zurückziehst, weil draußen alles irgendwann einfach zu viel erscheint.

„Ich möchte mit dir herausfinden, wie du wieder größer werden kannst – ohne dich dabei selbst zu übergehen.“

Nicht gegen deine Feinfühligkeit.

Nicht gegen deinen Körper.

Nicht gegen deine Angst.

Sondern mit einem immer besseren Verständnis dafür, was du wirklich brauchst – und wo die Angst gerade nur versucht, dein Leben für dich zu entscheiden.

Du bekommst bei mir keinen therapeutischen Pappaufsteller.

Ich mag keine künstliche Distanz.

Natürlich gibt es einen klaren professionellen Rahmen. Aber innerhalb dieses Rahmens begegnest du einem echten Menschen.

Ich bin direkt. Warm. Humorvoll. Neugierig. Ich frage nach.
Ich halte aus, wenn es unangenehm wird. Und ich brauche nicht, dass du deine Gefühle vorher ordentlich sortierst, bevor du sie mitbringst.

„Du darfst mit allem kommen.“

Mit Angst. Mit Wut. Mit Scham.
Mit völlig widersprüchlichen Gefühlen. Mit spirituellen Erfahrungen. Mit einem Gedanken, von dem du selbst findest, dass er total bescheuert klingt.

Ich glaube, Heilung braucht nicht immer mehr Kontrolle.

Manchmal braucht sie einen Raum, in dem etwas endlich einmal ungefiltert da sein darf.

„Und wenn es in dir gerade laut, wild oder ungezügelt ist, dann darf es das sein – damit darunter irgendwann wieder Ruhe auftauchen kann.“

Ich schwinge gern in höheren Sphären – aber ich will wissen, was davon am Dienstagmorgen übrig bleibt.

Das beschreibt meine Arbeit ziemlich gut.

Ich liebe innere Reisen, Symbolik, Energiearbeit, Intuition, Bilder und all das, was sich nicht immer sofort logisch erklären lässt.

Aber ich möchte nicht, dass wir am Ende eine wunderschöne Erkenntnis haben, die nur in meinem Praxisraum funktioniert.

Mich interessiert:

„Was verändert sie draußen?“

Merkst du früher, dass dein System überreizt ist? Sagst du eine Grenze aus, statt dich hinterher völlig erschöpft zurückzuziehen? Traust du dich wieder in den Zug?

Bleibst du auf der Feier, weil du gerade wirklich bleiben möchtest? Sagst du ab, weil du Ruhe brauchst – und nicht, weil du Angst vor deiner Angst bekommst?

Das ist für mich die Übersetzung von innerer Arbeit in echtes Leben.

Ich glaube nicht, dass der Mensch in eine Methode passen muss.

Manchmal reden wir. Manchmal stellen wir etwas systemisch in den Raum. Manchmal reisen wir zu einem inneren Anteil. Manchmal hören wir deinem Körper zu.

Manchmal arbeiten wir energetisch oder mit meiner schamanischen Trommel. Und manchmal spritzen wir Farbe an die Wand, weil deine Hände gerade mehr wissen als dein Kopf.

„Ich suche nicht nach der Methode, die ich heute anwenden möchte. Ich schaue, was du gerade brauchst.“

Das macht meine Arbeit nicht immer vorhersehbar. Aber sehr lebendig.

Und ja – ich glaube an etwas Größeres.

Ich glaube daran, dass Menschen ihre Kraft wiederfinden können.

Dass wir lernen können, zwischen Angst und eigener Wahrheit zu unterscheiden.

Dass eine Frau, die ihrer eigenen Wahrnehmung wieder vertraut, anders durchs Leben geht.

Freier. Klarer. Aufrechter.

Und ich glaube, dass das nicht nur für die einzelne Frau etwas verändert.

„Eine Frau, die sich nicht mehr ständig kleiner macht, verändert auch die Welt um sich herum.“

Vielleicht klingt das groß. Für mich beginnt es trotzdem oft ganz klein.

Mit einem Nein. Mit einem Ja. Mit einer Zugfahrt. Mit einer Grenze. Mit einem Abend, an dem du bleibst, weil es gerade schön ist.

Das Leben außerhalb meiner Praxis

Ich lebe mit meiner Familie mitten im Grünen in Brandenburg.

Natur, Tiere und Kreativität gehören für mich nicht zu irgendeinem schönen Lifestyle-Bild. Ich brauche sie.

Ich liebe Kräuter, Erde, Tiere, Weite, Berge, freies Tanzen, Farben und diese Momente, in denen das Leben sich nicht planen lässt.

Ich bin Mama von zwei Kindern.

Und vermutlich bin ich jemand, der immer wieder versuchen wird, mehr Leben ins Leben zu holen.

In meines. Und in das der Menschen, die zu mir kommen.

Und falls du jetzt doch meine Vita wissen möchtest …

Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie und habe zusätzlich eine Geistheilerausbildung sowie verschiedene therapeutische, kreative und spirituelle Vertiefungen absolviert.

Vor meinem heutigen Weg habe ich unter anderem Marketing und Jura studiert.

Wenn für dich bestimmte Ausbildungen, Fortbildungen oder fachliche Nachweise wichtig sind, darfst du mich jederzeit danach fragen. Ich erzähle dir gern transparent, was ich gelernt habe und auf welcher Grundlage ich arbeite.

„Aber viel wichtiger ist mir: Dass du nach dieser Seite ein Gefühl dafür hast, wer dir begegnet, wenn du durch meine Tür kommst.“

Wenn du das Gefühl hast: „Ja. Mit genau diesem Menschen möchte ich ein Stück meines Weges gehen.“

Dann lernen wir uns kennen.

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